Die Zukunft des eigenen Unternehmens in einer guten Unternehmensnachfolgeregelung zu sichern, ist eine schwierige Aufgabe. Im Bereich der klein- und mittelständischen Unternehmen (KMUs) geschieht dies häufiger durch die Unternehmenseigner selbst. Dabei gibt es zwei Ausprägungen zu unterscheiden: die Übergabe innerhalb der eigenen Familie und die Übergabe außerhalb der Familie, z.B. an Mitarbeitende oder fremde Übernahmewillige.

Für einen Unternehmensgründer hat die Nachfolge der eigenen Kinder im eigenen Unternehmen in er Regel eine besonders hohe Bedeutung. Gleichzeitig sind die Ansprüche nach Kontinuität und Weitergabe von Wissen und Erfahrung besonders hoch. Zusätzlich ist die Unternehmensübergabe mit einer vorweggenommenen Erbfolge verbunden, in der auch Kinder mitbedacht werden müssen, die nicht in die Nachfolge eintreten. Damit ist bereits ein wesentliches Konfliktthema der Unternehmensnachfolge in der Familie angesprochen, die Verquickung des familiären Systems und dem unternehmerischen System. Dies hat häufig große oder kleinere Probleme zu folge, denn familiäre Erwägungen sind nicht immer förderlich für die unternehmerischen Entscheidungen und umgekehrt.

Häufig kann eine Mediation hier entscheidend weiterhelfen und im Falle, dass das Kind schon in den Brunnen gefallen ist, so ist die Konfliktmoderation manchmal das einige Mittel, um das Unternehmen noch zu retten.

Im Falle, dass das Unternehmen an quasi Fremde übergeben werden soll oder muss, liegt das Konfliktpotenzial etwas anders, da es hier zu unterschiedlichen Auffassungen über die Bewertung und die Softfacts (guter Ruf, Image, Verlässlichkeit des Kundenstamms u.a.) kommen kann. Häufig sind sich der oder die übergebenden Eigner und der zukünftige Eigner in vielen Aspekten bereits einig, doch an ein paar Verhandlungsgegenständen droht die Übergabe zu scheitern.

Auch in diesem Fall kann die Konfliktmediation helfen, die strittigen Aspekte zu klären.

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